Das Märchen vom letzten Drachen

Es war einmal, oder vielleicht wird es erst sein …jedenfalls geschah alles zu einer Zeit, die erst sein wird, als ich in der Küche stand, in dem großen Kessel die Suppe mit einer Schöpfkelle umrührte, und meinen Großvater als Baby in der Wiege schaukelte….jedenfalls sah ich plötzlich in der Suppe ein großes Haar, fischte es heraus und siehe, an dem Haar hing ein Faden und an dem Faden hing ein Seil und an dem Seil hing der Schwanz von einem Dromedar und an diesem hingen sieben weitere und sieben weitere Esel und am Schwanz vom letzten Esel hing ein kleiner Drache. So ein richtiger süßer kleiner chinesischer Glücksdrache von der Sorte N’Twing. Nun war meine Küche viel zu klein für so eine große Schar von Besuchern, deshalb öffnete ich die Tür und flugs liefen alle Tiere jeweils den Vordermann am Schwanz greifend vor die Küche, der Drache als letzter und ich als allerletzter am Schwanz des Drachens liefen oder flogen- ich weiß das nicht mehr so genau- wir jetzt mitten durch den großen See, bis hin zu der Höhle am Berg und dort in den großen Berg hinein und befanden uns dort plötzlich schon in der verzauberten Para-Welt des Märchenlandes.


Ach, Du lächelst, dann warst Du also auch schon mal hier und kennst Dich aus?
Ja, dann weißt Du auch, gleich wenn man reinkommt etwas links unten….. nein, noch mehr…, ach es ist egal, Du weist wo wir sind, im Königreich Lycosien. Ein wundersames Land. Noch klein und nicht voll entwickelt, aber der König hatte Boten in alle Länder gesandt, auch in unsere Welt, und viele, viele waren gekommen.
Dieses Land brauchte Experten, und in seinem Land sollten alle willkommen sein und nach ihrer Fasson selig werden (was immer er damit sagen wollte). Und viele, viele waren gekommen und bauten hier eine neue Gemeinschaft auf. Guggemal, da ist ein Terrorseepferd, das aus einem Land kam, in dem es soviel Terror sehen konnte, dass es lieber hierher kam. Der Einwanderungsbeamte Logograph am Computer hatte daraus ein Seepferd gemacht und nun durfte dieses Tier hier seine Erfahrungen in einem ganz neuen Medium machen.
Ach, so hatten alle, die hierher gekommen waren ihre eigenen Geschichten. Dahinten am casa biondi, am weißen Haus, da steht am Eck Andreas und unterhält sich mit Barnulf über Frau Holle, will sagen über die vielen Götter- und Märchen- und Fantasiegestalten in diesem Königreich. Jeder hat hier seinen eigenen Wirkungsbereich, aber mal abgesehen von den vielen Experten, ist es ein ganz normales Königreich im Märchenland, das noch viele weitere Interessierte anlockt.

Aber eigentlich will ich euch ja die Geschichte erzahlen von N’Twing, dem chinesischen Glücksdrachen. Kaum war er angekommen, da hatte er auch schon beim König um eine Audienz nachgesucht. Er wollte sich nützlich machen. Nun der König war ja kein Dicktator, der jedem etwas zuwies, wie es ihm passte, nein er war voller Wissensdurst, was das wohl für ein neuer Drachengenosse sei. Und so ließ er dem Drachen durch seinen keltischen Berater Maeeutix ausrichten, sobald ein Sternchen am Himmel zu sehen sei, sollte N’Twing noch die Sigmaphase des Mondes abwarten und dann sollte vor ihm und seinem königlichen Hofstaat erscheinen.

Mit seinen grad mal 33 Jahren war er eben noch ein sehr, sehr junger Drache und als er so vor dem versammelten Hofstaat stand, bekam er vor Aufregung einen richtig hochroten Karottenkopf und er ließ ein angespanntes:“OH Weeee“ entfleuchen. Und damit auch einen richtigen Rauchschwaden. Der Rabe Ragnat, der auf der Schulter von Prinzessin Annalena saß, zischte ihm gleich ein kräftiges „Shhhh“ entgegen und auch der alte Gruftie Capt. Vodoo machte gleich Beschwörungszeichen und rief mit rauchiger Whisky-Stimme:
„Ayato!!!!“ Und weil er nicht wusste, ob das die richtige Sprache war schickte er noch ein “Kat it !!“ hinterher, aber es nutzte nichts. So fit war er wohl doch nicht mehr.
Aber N’Twing kam gleich mit ausgestreckter Pfote auf ihn zu und säuselte: „I want only friendship“. Und er stellte sich allen vor.

Also, er könne zwar richtig Rauch und Feuer speien, aber eben doch nur zur Belustigung. Und er sei eben ein lieber Drache. Schon seine ganze Vaters-Linie hätte auf die Jungfrauenspeisung einmal im Jahr verzichtet und er trage ja den Vornamen Va, um auf diese Abstammung hinzuweisen. Und seine Drachenmutter Lia hätte ihm nicht nur diesen Namen sondern auch die Liebe zu Kindern mitgegeben. Als Prinzessin Annalena das vernahm, war sie sehr froh, denn zur Zeit war sie einzige Prinzessin im Land, weil Prinzessin Venus in Mimesis war. Der Exologe Marc Pentermann wollte noch eine Erklärung des Nachnamens und bereitwillig antwortete Va-Lia, dass das N’T auf sein Ursprungsland Neu Tibet hindeutete und im Hinblick auf wing breitete er nur seine Schwingen, Ja, Schwingen, nicht Flügel aus. Ein allgemeines bewunderndes AAAHHH war die Folge, denn seine Schwingen glänzten wie auch seine Schuppen in einem Perlmutt schimmernden Blau. Ein Weisser Scorpion wollte noch wissen , wer ihm denn seinen Panzer so blaugemacht habe, aber eine Antwort war nicht mehr zu verstehen, denn alle redeten mehr oder weniger durcheinander.
Für die übliche Aufgabe des Jungfrauenschrecks war dieser Drache nun wahrlich nicht zu gebrauchen. Das war den meisten klar, obwohl einige meinten, er sei dem Nosferatu was die Augenpartie anginge, wie aus dem Gesicht geschnitten.

Aber im Märchenland und speziell im Königreich Lycosien musste jeder zu irgendetwas nutze sein. Da kam der Vorschlag von Athuran, dem Erpelking, man könnte ihn ja statt eines Storches die Kinder austragen lassen.

Und Uric Magma, der alte Homemaster wollte ihn direkt für seine Aufgabe die Kinder zu beaufsichtigen einsetzen. Wenn er sich einige Kindersitze einbauen ließe, könnten die Kinder Rundflüge mit ihm machen. Ein tolles Vergnügen würde das sicherlich werden, aber da meldete sich doch die Dame von der Luftüberwachung Aera Cura und wies darauf hin, dass bei diesem Luftdrachen, das Feuer vorne aus den Nüstern käme und nicht hinten aus dem Auspuff. Da könnten die Kinder ganz schön angebrutzelt wieder aussteigen.
Mija, meinte Oma Elli, die bisher ganz still in der Ecke mit dem Kater Karlo spielte, dann baut ihn doch gleich so um, dass das Feuer hinten raus kommt. Das war nun zuviel für den kleinen Drachen Va-Lia-N’Twing, er zog sich beleidigt zurück in seinen Bau, igelte sich dort ein und schmollte.

Das wollte der Oberhofzeremonienmeister Hiello so nicht auf sich beruhen lassen, er meinte, er sei von der Elite f.Kayser- und Königliche Schicklichkeitsfragen und er schickte das kleine Manga-Girl mit Aufgabe los, den Drachen etwas zu streicheln und ihn wieder froh zu stimmen. Zusammen mit Teigbein streichelten und schmusten sie mit dem verärgerten kleinen Drachen, flüsterten zärtliche Drachenberuhigungsworte, wie „Komm klini, und wickuli und lokilol“ und was es halt für beruhigende Worte für kleine Drachen so gibt.

Und tatsächlich beruhigte sich der kleine Drache, dachte nach und überlegte so für sich hin.
Er wusste, dass er der letzte seiner Art war. Ein trautes Familienleben war ihm sowieso nicht beschieden. Und ehe er abgestempelt als unmodisch, ja sogar veraltet, als unmodern irgendwo unbenutzt in der Ecke verstauben sollte, da war es in der Tat vielleicht besser sich ganz dem Gegenteil, dem Fortschritt zu verschreiben. Und da hatte er tatsächlich eine Vision:
Er winkte die beiden Wissenschaftler Matthias G.Vogt und den Boettcher mit all ihren bildungslinks und rechts neben sich und entwickelte seinen Plan. Alle drei zogen sich in die Entwicklungshalle zurück und nach einigen Monaten war es soweit. Stolz präsentierten sie sich dem ganzen Königreich und allen Experten, die mitgeholfen hatten, dass alles so wurde, wie es jetzt geworden war; aus dem letzten Drachen war das erste Flugzeug gebaut worden!!!!
(Und der ganze Qualm kam ordnungsgemäß hinten raus!)
Und damit endet zunächst mal die kleine Märchengeschichte von kunstmalerdon, der euch fragt:

Wie viele Experten sind in dieser Geschichte versteckt?

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14 thoughts on “Das Märchen vom letzten Drachen

  1. Gute Idee!

    Besonders die Unterbringung von Valiantwing ist cool gemacht!

  2. Hey, das ist ja klasse!! ich freue mich auf weitere spannende Geschichten aus Lycosien!!

  3. Absolut phantastisch und genial !

    Fuer mich ist das die „Frage des Jahres“ –
    allerdings genauso wie Teil 2 . . . :-))

    Ganz liebe Grueße nochmal an Don und „Hut ab“ fuer dieses Meisterwerk !

  4. Lieber Don,

    weiter so, noch mehr…..

    Deine Geschichten sind der absolute Wahnsinn. Ich habe sehr viele „Experten“ entdeckt, aber die genaue Zahl weiß ich nicht.

    Vielen Dank für diese wunderbare Geschichte

    Gruß Jutta

  5. Eine der schönsten Geschichten die ich je gelesen habe, allerdings ist das lösen der Anzahl sehr schwierig.
    Aber eine interessante Aufgabe.

  6. Danke Don,
    schöne Geschichte.
    Verdammt viele, die nur noch im Hinterstübchen wohnen.

    „Das war den meisten klar, obwohl einige meinten, er sei dem Nosferatu, was die Augenpartie anginge, wie aus dem Gesicht geschnitten.“

    „Mija, meinte Oma Elli, die bisher ganz still in der Ecke mit dem Kater Karlo spielte, dann baut ihn doch gleich so um, dass das Feuer hinten raus kommt“

    Zu Kater Karlo müßt ihr immer ganz lieb sein ;-)

    Schöne Grüße an alle Genannten, Nicht-Genannten und Nicht-Erkannten.

  7. Oh Mann, wieder absolut fantastische Don. Sehr sehr sehr schön.

    Vor allem wieder genau zum richtigen Zeitpunkt, gestern dachte ich noch so: „wollte Don uns nicht eigentlich wieder ein GEschichte in der Adventszeit liefern“ und schwups da war sie auch schon.

    Super!!!!

    Liebe Grüße Romy

  8. ja, hier gehört es hin,
    eine wundervolle Geschichte, wie ich unserem lieben Kunstmalerdon auch schon gesagt habe.
    Das 2. Märchen ist aber auch Blog-würdig ;-)

    es ist nicht leicht alle zu finden, da leider nicht mehr alle hier sind…..

  9. Ich danke euch allen für die netten und aufbauenden Kommentare, und ich wünsche mir einen guten gemeinsamen Rutsch ins Neue Jahr, wo wir dann gemeinsam weiter diskutieren werden!!!
    Wirklich von Herzen kommende Grüße
    Don.

  10. Lieber Kunstmalerdon,

    bitte bitte noch mehr so tolle Geschichten, ich habe sie förmlich verschlungen.

    Vielen Dank
    manuela

  11. Lieber KunstmalerDon,

    es war eine Freude, Ihr wunderschönes Märchen zu lesen. Herzlichen Dank dafür!
    Auch für Sie einen guten Rutsch ins Neue Jahr und alles Gute wünscht Ihnen

    Ihr
    wickuli

  12. Hallo Kunstmaler Don
    Es ist wieder mal eine tolle Geschichte geworden.Ich freue mich, daß ich auch in
    deiner Geschichte vorgekommen bin.
    Ich kannte davon nur 53 Experten.Aber ich denke es waren mehr.
    Erfreue uns doch bitte mit weiteren Geschichten.
    Alles Gute für das Jahr 2007.

Kommentare sind geschlossen.